Zum Inhalt springen
LeonexinKomplex

Brennende Füße: was wirklich dahintersteckt

Ein hitzeartiges Brennen an den Fußsohlen, das abends stärker wird und den Schlaf raubt: Das sogenannte Burning-Feet-Syndrom betrifft viele ältere Menschen, wird aber selten offen angesprochen. Dieser Beitrag erklärt, woher das Gefühl kommt, welche Ursachen typisch sind und was im Alltag tatsächlich hilft.

Leonexin Redaktion

Fachredaktion für Nährstoffe & Nervengesundheit · Über uns

9 Min. LesezeitVeröffentlicht: 10. Februar 2026Aktualisiert: 29. August 2026Quellen geprüft

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Brennende Füße entstehen meist im Nervensystem selbst, nicht auf der Haut – die Füße sind objektiv oft normal temperiert.
  • Häufigste Auslöser sind Polyneuropathie (etwa bei Diabetes), Vitamin-B12-Mangel, Alkohol und Durchblutungsstörungen.
  • Kühle Fußbäder, luftige Baumwollsocken und leicht erhöhte Beinlagerung lindern akut, ersetzen aber keine Ursachenklärung.
  • Anhaltendes, beidseitiges Brennen über mehr als zwei bis drei Wochen gehört ärztlich abgeklärt.
  • Vitamin B12, Kupfer und Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und können eine Behandlung sinnvoll begleiten.

Wie sich brennende Füße anfühlen

Betroffene beschreiben das Gefühl sehr unterschiedlich: „wie in heißem Sand", „als läge eine Herdplatte unter der Bettdecke", „ein Kribbeln, das in Hitze umschlägt". Häufig kommt eine erhöhte Berührungsempfindlichkeit dazu – schon das Gewicht der Bettdecke wird als unangenehm empfunden. Fachleute nennen das Allodynie: ein an sich harmloser Reiz wird als schmerzhaft oder brennend wahrgenommen.

Das Tückische dabei: Legt man die Hand auf die betroffene Fußsohle, fühlt sie sich meist völlig normal temperiert an. Die Hitze entsteht nicht auf der Haut, sondern im Nervensystem selbst. Geschädigte Nervenfasern feuern Signale, obwohl objektiv kein Wärmereiz vorliegt, und das Gehirn deutet diese Fehlsignale als Brennen. Dieses Prinzip ist eng verwandt mit dem, was wir im Beitrag zu Polyneuropathie ausführlich beschreiben.

Wer besonders häufig betroffen ist

Burning-Feet-Beschwerden treten überproportional häufig bei Menschen über 60 auf, besonders bei bestehendem Diabetes, langjährigem Alkoholkonsum oder veganer Ernährung ohne gezielte B12-Zufuhr. Auch nach Magenoperationen oder bei Autoimmungastritis ist das Risiko erhöht, weil die Aufnahme von Vitamin B12 gestört sein kann. Details dazu finden Sie unter Vitamin B12 und Nerven.

Mögliche Ursachen im Überblick

UrsacheTypisches MusterWeiterführend
Polyneuropathie (z. B. bei Diabetes)Beidseitig, Zehen und Fußsohlen, nachts stärkerdiabetische Neuropathie
Vitamin-B12- oder FolsäuremangelSchleichend, oft mit zusätzlicher ErschöpfungVitamin B12 und Nerven
Chronischer AlkoholkonsumBeidseitig, oft mit WadenkrämpfenUrsachen der Polyneuropathie
Durchblutungsstörung (pAVK)Wechselt mit Wadenschmerz beim Gehen, kühle HautNervenschmerzen im Bein
Fußpilz oder HautreizungOft mit Juckreiz, Schuppung, einseitig möglichhautärztliche Abklärung
SchilddrüsenunterfunktionZusätzlich Frieren, Müdigkeit, Gewichtszunahmehausärztliche Blutuntersuchung
MedikamentennebenwirkungZeitlich mit Therapiebeginn verbundenRücksprache mit verordnender Praxis

Soforthilfe für den Abend

Wenn das Brennen den Schlaf stört, helfen einfache Maßnahmen oft schneller als gedacht:

  1. Kühles, nicht eiskaltes Fußbad für etwa zehn Minuten vor dem Schlafengehen.
  2. Kühlendes Gel dünn auftragen und die Füße danach an der Luft trocknen lassen.
  3. Beine leicht erhöht lagern, etwa mit einem Kissen unter der Matratze am Fußende.
  4. Atmungsaktive Baumwollsocken statt Kunstfasersocken tragen.
  5. Schlafzimmer kühl halten und die Füße nachts nicht zu warm einpacken.
  6. Bettdecke am Fußende lockern, wenn schon leichte Berührung unangenehm ist.

Was langfristig etwas verändert

Kurzfristige Kühlung lindert das Gefühl, verändert aber nichts an der zugrunde liegenden Ursache. Für einen nachhaltigen Unterschied zählt vor allem:

  • Ursachenklärung beim Arzt statt reiner Symptombekämpfung.
  • Blutzuckereinstellung optimieren, falls Diabetes vorliegt.
  • Alkohol konsequent reduzieren.
  • Tägliche Bewegung: 20 bis 30 Minuten zügiges Gehen als realistischer Einstieg.
  • Gewicht und Schuhwerk anpassen, um Druckstellen zu vermeiden.
  • Nährstoffversorgung des Nervensystems sicherstellen und Blutwerte kontrollieren lassen.

Alltagstaugliche Maßnahmen im Detail finden Sie unter Hausmittel und Alltag bei Polyneuropathie. Wenn zusätzlich Kribbeln auftritt, lohnt sich auch der Beitrag Kribbeln in Beinen und Füßen.

Brennen und Taubheit gemeinsam: kein Widerspruch

Viele Betroffene sind verwirrt, wenn sich ihre Füße gleichzeitig taub und brennend anfühlen. Das ist kein Widerspruch, sondern typisch: Geschädigte Nervenfasern können sowohl zu viel (Brennen, Kribbeln) als auch zu wenig Signal (Taubheit) übertragen – oft nebeneinander an derselben Stelle. Mehr dazu unter Taube Füße und Hände.

Ernährung und Nervenfunktion

Für den Erhalt der Nervenfunktion braucht der Körper eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen. Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei, Kupfer ebenso, und Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und der Muskeln bei. Bei nachgewiesenem Mangel sollte dieser gezielt ausgeglichen werden – am besten in Absprache mit der Hausarztpraxis, die auch die Blutwerte einordnen kann.

Wann Sie zum Arzt sollten

Bei anhaltendem oder zunehmendem Brennen gehört eine ärztliche Abklärung dazu – nicht, um Sorgen zu schüren, sondern weil sich viele Ursachen gut behandeln lassen, wenn sie früh erkannt werden. Die Hausarztpraxis kann Blutzucker, Vitamin B12 und Schilddrüsenwerte prüfen und bei Bedarf an eine neurologische Praxis überweisen. Einen Überblick über den gesamten Diagnoseweg gibt der Beitrag Polyneuropathie.

  • Made in Germany

    Entwicklung und Herstellung in Deutschland nach HACCP-Standard.

  • Apothekenqualität

    Qualität in Apothekenqualität – auch über Ihre Apotheke bestellbar.

  • 90 Tage Geld-zurück

    Nicht überzeugt? Kaufpreis zurück – ohne Diskussion.

  • Versandkostenfrei

    DE, AT & CH. Versand werktags innerhalb von 24 Stunden.

  • Kein Abo, keine Falle

    Einmalkauf. Keine automatische Verlängerung, keine Folgekosten.

  • Beratung aus Deutschland

    Persönlich erreichbar per E-Mail unter service@leonexinkomplex.com.

Häufige Fragen

Quellen

  1. [1]Deutsche Gesellschaft für Neurologie: S1-Leitlinie „Diagnostik bei Polyneuropathien“ (AWMF)
  2. [2]EU-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 – zugelassene gesundheitsbezogene Angaben (EU-Health-Claims-Register)
  3. [3]Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
  4. [4]Robert Koch-Institut: Gesundheitsberichterstattung Diabetes mellitus

Letzte redaktionelle Prüfung der Quellen: August 2026.

¹ Vitamin B12, Folsäure, Kupfer und Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Leonexin® Komplex ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung, eine gesunde Lebensweise oder eine ärztliche Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlichen Rat einholen. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.