Brennende Füße: was dahintersteckt
Das sogenannte Burning-Feet-Syndrom raubt vielen Betroffenen den Schlaf. Hier erfahren Sie, welche Ursachen infrage kommen, was schnell hilft und wann eine Abklärung nötig ist.
Wie sich das Brennen anfühlt
Betroffene beschreiben ein hitzeartiges Gefühl an Fußsohlen und Zehen, manchmal begleitet von Stechen oder Überempfindlichkeit. Selbst die Bettdecke kann unangenehm werden. Objektiv sind die Füße meist normal temperiert – die Hitze entsteht im Nervensystem, nicht auf der Haut.
Mögliche Ursachen
- Polyneuropathie, häufig bei Diabetes
- Vitamin-B12- oder Folsäuremangel
- Chronischer Alkoholkonsum
- Schilddrüsenunterfunktion
- Durchblutungsstörungen der Beine
- Fußpilz und Hauterkrankungen
- Nebenwirkung bestimmter Medikamente
- Überlastung durch langes Stehen und ungeeignete Schuhe
Soforthilfe für den Abend
- Kühles Fußbad für 10 Minuten – bewusst nicht eiskalt, das reizt zusätzlich.
- Kühlendes Gel dünn auftragen, Füße danach an der Luft trocknen lassen.
- Beine leicht erhöht lagern.
- Atmungsaktive Baumwollsocken statt Kunstfaser tragen.
- Schlafzimmer kühl halten, Füße gegebenenfalls unbedeckt lassen.
Was langfristig etwas verändert
- Ursachenklärung beim Arzt statt reiner Symptombekämpfung
- Blutzuckereinstellung optimieren, falls Diabetes vorliegt
- Alkohol reduzieren
- Tägliche Bewegung: 20 bis 30 Minuten Gehen genügen als Einstieg
- Gewicht und Schuhwerk anpassen, Druckstellen vermeiden
- Nährstoffversorgung des Nervensystems sicherstellen¹
Wann Sie zum Arzt sollten
Bei Brennen, das länger als zwei bis drei Wochen anhält, bei zusätzlicher Taubheit oder Schwäche, bei offenen Stellen an den Füßen und immer dann, wenn der Schlaf regelmäßig gestört ist. Bei bekanntem Diabetes gehört jede neue Fußbeschwerde zeitnah untersucht.
Häufige Fragen
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- Beipackzettel & NährwerteZutaten, Nährwerttabelle, Verzehrempfehlung und Lagerung.
¹ Vitamin B12, Folsäure, Kupfer und Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Leonexin® Komplex ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung, eine gesunde Lebensweise oder eine ärztliche Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlichen Rat einholen.